Öffentliche Bücherei der Evangelischen Kirchengemeinde Altenkirchen
Öffentliche Büchereider Evangelischen Kirchengemeinde Altenkirchen

Spiele ausleihen?

 

Spielen Sie gerne? Haben Sie Lust, einmal ein anderes Spiel auszuprobieren? In der Bücherei finden Sie eine große Auswahl von Gesellschaftsspielen, die Sie für jeweils 4 Wochen ausleihen können. Eine alphabetische Liste finden Sie hier:

Spiele A-Z.pdf
PDF-Dokument [468.6 KB]

Tiptoi in der Bücherei

 

Die Bücherei hat viele Tiptoi-Bücher und Tiptoi-Spiele zum Ausleihen! Eine Übersicht der Titel kann man hier aufrufen.

Gerne können Sie uns auch Tipps geben, welche tollen Titel wir noch kaufen sollten.

Tiptoi-Medienliste.pdf
PDF-Dokument [436.1 KB]

Fairtrade-Stadt Altenkirchen

Seit November 2015 trägt Altenkirchen den Titel ‚Fairtrade-Stadt Altenkirchen’. Die Bücherei unterstützt diese Initiative und hat zu diesem Zweck einen Sonderbestand ‚Fairtrade’ eingerichtet. Der Bestand enthält Buchspenden und eigene neu erworbene Bücher zu den Themen ‚Fairer Handel’ und ‚Eine Welt’. 

 

 

Neue Bücher für Radsportfreunde

Die Radsaison hat begonnen!

 

Die Öffentliche Bücherei der Evangelischen Kirchengemeinde Altenkirchen hat eine Buch-

Spende des LD-Verlags in Windeck erhalten. Bike-Begeisterte können ab sofort folgende Titel ausleihen:

 

Baur, Stephan:

Bike Guide Bayerische Alpen : zwischen Füssen und Kufstein ; 40 MTB-Touren, Höhenprofile, Karten 1:75.00, 1120 km und 36.800 HM, GPS-Tracks / Stefan Baur, Andreas Schwendinger. - 1. Auflage. - München : Bergverlag Rother GmbH, 2016. - 207 Seiten : Illustrationen ; 20 cm ISBN 978-3-7633-5023-0 Broschur : EUR 19.90 (DE)

(Ec 1; Radwanderführer; Mountainbiking) 4780

 

Sänger, Dorothee:

Bike Buide Eifel : 30 MTB-Touren, Höhenprofile, 1300 km und 27500 hm, GPS-Tracks / Dorothee Sänger ; Michael Gahr. - 1. Aufl. - München : Bergverl. Rother, 2015. - 167 S. : Ill., graph. Darst., Kt. Illustrationen ; 20 cm ISBN 978-3-7633-5022-3 spiralgeh. Broschur : EUR 19.90

(Ec 1; Radwanderführer; Mountainbiking) 4779

 

Schmalfuß, Henning:

Bike-Guide Schwarzwald Süd : 33 MTB-Touren, Höhenprofile, Karten 1:100.000, 1343 Km und 37.290 Hm, GPS-Tracks / Henning Schmalfuß ; Diethard Weber. - 2., aktualisierte Aufl. - München : Bergverl. Rother, 2013. - 173 S. : Illustrationen ISBN 978-3-7633-5018-6 Broschur

Handlicher Radwanderführer für Mountainbiker mit 33 Tourenvorschlägen

im südlichen Schwarzwald.

(Ec 1; Radwanderführer; Mountainbiking) 4778

 

Eckstein, Eva:

Erlebnisreiche Radtouren am Bodensee : der See und das Hinterland ; Allgäu, Appenzell, Hegau, Hochrhein, Linzgau, Oberschwaben, Rheindelta, Thurgau, Vorarlberg ; [mit Karten und Steckenprofilen] / Eva Eckstein. - Reutlingen : Oertel + Spörer, 2014. - 175 S. : mit Farbfotos, Kt. ; 18 cm ISBN 978-3-88627-346-1 kt.

24 abwechslungsreiche Radtouren am Bodensee und im Hinterland. Neben präsizen Streckenbeschreibungen ist jede Tour im Detail auf einem farbigen Kartenaussschnitt sowie einem Höhenprofil verzeichnet.

(Ec 1; Radwanderführer) 4774

 

Eckstein, Eva:

Kurze, erlebnisreiche Radtouren : im Kreis Reutlingen und Tübingen. Mit Karten u. Streckenprofilen / Eva Eckstein. - Reutlingen : Oertel + Spörer, 2016. - 192 S. : Illustrationen

ISBN 978-3-88627-645-5 Broschur

(Ec 1; Radwanderführer) 4772

 

Eckstein, Eva:

Erlebnisreiche Radtouren : Schwäbische Alb - Albvorland - Neckartal - Schönbuch - Bodensee ; [mit Karten und Höhenprofilen] / Eva Eckstein. - 2., aktualisierte und erw. Aufl. - Reutlingen : Oertel + Spörer, 2015. - 166 S. : Illustrationen ISBN 978-3-88627-986-9 Broschur

(Ec 1; Radwanderführer) 4771

 

 

Scheiffele, Brigitte:

Erlebnisreiche Radtouren im Ostalbkreis / Brigitte Scheiffele. - Reutlingen : Oertel + Spörer, 2015. - 183 S. : mit Farbfotos, Kt. ISBN 978-3-88627-375-1 kt.

20 Radtouren zum Entdecken der Ostalb mit all ihren Kultur- und Naturschätzen. Zu jeder Tour gibt es eine Karte sowie ein Höhenprofil.

(Ec 1; Radwanderführer) 4773

 

 

Krappweis, Tommy:

Sportlerkind : meine Jugend mit Seitenstechen / Tommy Krappweis, Werner Krappweis. - Originalausgabe. - München : Knaur, 2016. - 231 Seiten : Illustrationen. - (Knaur Taschenbuch ; 78793) ISBN 978-3-426-78793-9 kt.

„ ‚(…) Mein Vater fuhr Radrennen mit geplatztem Blinddarm, ging langlaufen mit abgerissenem Bizeps und joggen mit gebrochenen Rippen. Sein Sohn – ich – wollte einfach nur Lego spielen.’ Vater und Sohn erzählen von Hoffnung, Verweigerung. Lust und Leid am Leistungssport – witzig, wahr und ein bisschen wahnsinnig.“ (Klappentext)

(B; Radsport) 4776

 

 

Roth, Hennes:

Tourleben : vier Jahrzehnte Radsportfotografie / Hennes Roth. Text: Rainer Sprehe. - Bielefeld : Covadonga Verl., 2016. - 342 Seiten : überw. Ill. ISBN 978-3-95726-012-3 fest geb.

(Rb; Radsport) 4777

 

 

Moore, Tim:

Gironimo! : ein Mann, ein Rad und die härteste Italien-Rundfahrt aller Zeiten / Tim Moore. Aus dem Englischen von Olaf Bentkämper. - Bielefeld : Covadonga, 2014. - 378 S. : Illustrationen. Einheitssacht.: Gironimo!

ISBN 978-3-936973-97-6 Broschur

Tim Moore gelobt, den Giro d’Italia von 1914 nachzufahren: die gleiche Strecke, mit dem gleichen Material und der gleichen Sportbekleidung.

„‚Gironimo’ ist die urkomische Saga vom Kampf mit den gnadenlosen Topografien und Autofahrern des Italiens zwischen Alpen und Apulien .“(Klappentext)

(SL) 4775

 

Reformationsjubiläum 2017

Die Bücherei hat eine Liste der Medien erstellt, die zu den Themen 'Luther' und 'Reformation' ausleihbar sind. Sie können die Liste hier einsehen und herunter laden. 

Wenn Sie Bücher oder andere Medien zum Kauf vorschlagen möchten, können Sie dafür gerne unser Kontaktformular verwenden.

Medienliste Reformationsjubiläum
Medienliste zu den Themen Luther und Ref[...]
PDF-Dokument [90.0 KB]

 

Literatur, Webseiten und Apps für Flüchtlinge

 

 

Die Bücherei verfügt über zahlreiche Medien für Flüchtlinge und ihre Helfer: zweisprachige Bilderbücher in Deutsch und Persisch oder Arabisch, Wörterbücher, Sprachkurse, Sachbücher über Deutschland und vieles mehr…

Alles kann einzeln oder als Medienkiste bei uns ausgeliehen werden. Eine Übersicht der vorhandenen Titel bietet die Liste 'Willkommen in Deutschland.

 

Gerne kommen wir auch zu Treffen von Helferkreisen o.ä. und stellen unser Angebot und die Bücherei kurz vor.

'Willkommen in Deutschland', Medienverzeichnis der Bücherei
willkommen in deutschland.pdf
PDF-Dokument [113.9 KB]

 

NEU! Vielfältige Medienangebote für Flüchtlinge findet man auch auf den Seiten des Projektes 'Sprachräume - Büchereien für Integration'.

 

Medientipps des Büchereiteams 

 

(von 2013 - 2016)

 

„Mauersegler“ von Christoph Poschenrieder

 

Wilhelm, Heinrich, Ernst, Siegfried und Carl sind seit ihrer Kindheit befreundet. Eigentlich gehört auch Martin dazu, aber der ertrank als Kind. Jedes Jahr treffen sich die fünf und erinnern sich an die gemeinsame Zeit. Jeder von ihnen hat Karriere gemacht. Jetzt, im Alter, beschließen sie eine WG zu eröffnen und gemeinsam zu leben. Doch was ist, wenn einer von ihnen krank wird, vielleicht sogar eine schlimme Diagnose erhält oder ganz einfach vom Alter überwältigt wird. Der Computerexperte Ernst tüftelt ein Programm aus, das alle Eventualitäten berücksichtigt und eine optimale Lösung aller Probleme enthalten soll. Viele Jahre passiert nichts, außer, dass die Freunde immer älter werden. Doch der Ernstfall wird eintreten. Die Praxis wird zeigen, ob alles funktioniert.

 

 

"Der erste Tag vom Rest meines Lebens" von Lorenzo Marone

 

Ist mit 77 Jahren das Leben schon gelaufen? Cesare erwartet nicht mehr viel. Gnadenlos überzieht er seine Mitmenschen mit Ironie und Sarkasmus und ist aus diesem Grund nicht sehr beliebt. Alles ändert sich mit dem Einzug eines jungen Ehepaares in der Nachbarschaft. Irgendwie stimmt da was nicht. Cesare mischt sich ein und merkt, dass es noch viel zu tun gibt und das Leben noch lange nicht vorbei ist.

 

„Der Sommer, als der Regen ausblieb“ von Maggie O’Farrell

 

An einem Morgen während eines extrem heißen Sommers verlässt Robert Riordan das Haus, um die Zeitung zu holen und kommt einfach nicht zurück. Sein Verschwinden veranlasst Gretta, seine Frau, die drei erwachsenen Kinder ins Elternhaus zurückzurufen. Ratlos, und eigentlich mit den eigenen Problemen beschäftigt, berät die Familie, was man tun sollte und was der Grund für das Verschwinden des Vaters sein könnte. Es gibt eine Erklärung, aber die birgt ein großes Geheimnis….

 

 

Der Marsianer“ von Andy Weir

 

Mark ist mit seiner Crew auf dem Mars gelandet. Bei einem Ausflug gerät er in einen Sandsturm und verliert das Bewusstsein. In der Annahme, dass er tot ist, verlässt die Mannschaft den Planeten. Mark gelingt es, mit der Erde Kontakt aufzunehmen und wartet auf seine Rettung. Wie kann er überleben, in einer Umgebung, deren Luft er nicht atmen kann und ohne Nahrung? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Der außergewöhnlich spannende Science-fiction Roman wurde auch verfilmt und läuft zur Zeit in den Kinos.

 

 

„Wie ihr wollt“ von Inger-Maria Mahlke

 

England unter Elisabeth I. Mary Grey steht als potentielle Thronfolgerin unter Hausarrest. Ihr Vater, Schwester und Schwager wurden zum Tode verurteilt und hingerichtet. Sie selbst hat ohne Erlaubnis der Königin geheiratet, was damals unter Adligen nicht möglich war. Von ihrem Ehemann getrennt – er wurde in den Tower geworfen – verbringt sie ihre Tage mit dem Niederschreiben ihrer Erinnerungen, nur begleitet und versorgt von einer einzigen Dienerin Ellen. Durchaus humorvoll gibt sie den Personen in ihrem Journal neue Namen: Elisabeth ist die nicht ganz so liebe Cousine, ihre Vorgängerin Maria I., die liebe Cousine, Heinrich VIII. ist der gewichtige Onkel usw. Immer wieder aber erfährt man die Sehnsucht nach Freiheit, nach einem selbstbestimmten Leben und die Trauer um das Verlorene.

 

 

„Tod in Weimar“ von Dominique Horwitz

 

Kaminski ist Droschkenkutscher in Weimar. Früher war er Schauspieler und jetzt ist seine Spezialität Touristen auf der Fahrt durch die Stadt viele passende Zitate der großen Dichter Schiller und Goethe zu präsentieren. Dann lässt er sich breitschlagen den verstorbenen Hausmeister in einem Seniorenheim für betagte Künstler zu vertreten. Dort häufen sich allerdings unerklärliche Todesfälle und auch das Hinscheiden des Hausmeisters wird immer merkwürdiger. Wider Willen wird Kaminski zum Ermittler.

 

 

 

„Unglaubliches“ von der Literaturwerkstatt Altenkirchen

 

Dieses Buch ist eine Gemeinschaftsarbeit von mehreren Autoren der Literaturwerkstatt Altenkirchen. Es geht um den Musterknaben David Brauenschliefer, der ein fast unglaublich braves Arbeits- und Familienleben führt, sich liebevoll um seine Ehefrau Mareike-Ulla-Jaqueline und die Zwillinge Nadine und Miguel-Carsten kümmert, nie einen Streit anfängt und die Marotten seiner Nachbarn ohne Murren erträgt. Allerdings verschwindet er jeden Samstag um eine bestimmte Uhrzeit und niemand weiß, was er dann treibt und wo er sich aufhält. Jedes Kapitel wird von einem anderen Autor erstellt, natürlich in seinem eigenen Stil, was die Lektüre spannend und unterhaltsam macht.

 

„Stilles Vermächtnis“ von Sabine Durrant

 

Lizzie ist untröstlich.  Ihr Mann Zach ist bei einem Verkehrsunfall ums  Leben gekommen. Der Wagen ist völlig ausgebrannt.  Alles sieht nach Selbstmord aus. Lizzie fährt an die Unfallstelle und findet dort den Blumenstrauß einer Unbekannten. Nach und nach entdeckt sie, dass ihr Mann sie permanent belogen hat. Nichts stimmt was er ihr über seine Familie, seine Kindheit, seine Ausbildung und seine künstlerische Arbeit erzählt hat. Irgendwie fühlt sie sich auch beobachtet, was wenn er gar nicht tot ist?

 

 

„Sungs Laden“ von Karin Kalisa

 

Sungs Laden befindet sich in Berlin. Er ist das Zentrum einer kleinen Revolution. Ur-Berliner und die Nachkommen von vietnamesischen Gastarbeitern aus der ehemaligen DDR leben und arbeiten zusammen. In einem utopischen Bild entwirft die Autorin eine Welt, in der man jeweils vom anderen profitiert und es gar nicht so ungewöhnlich sein kann, wenn sich auf einmal Hängebrücken aus Bambus zwischen den Hochhäusern spannen und ein Zahnarzt kostenlose Behandlungen anbietet. Die deutsche Metropole ist auf einmal gut gelaunt.

 

"Score" von Martin Burckhardt

 

 Man schreibt das Jahr 2039. Damian arbeitet bei der Spielefirma Nollet. Diese hat nach einem katastrophalen Krieg die Weltherrschaft übernommen und kontrolliert und organisiert alles. Der Staat ist abgelöst und es herrschen fast paradiesische Bedingungen. Allerdings nur vordergründig. Ein mysteriöser Todesfall bringt Damian auf die Spur einer gigantischen Verschwörung. Spannender Science-Fiction Roman

 

 

„Elizabeth wird vermisst“ von Emma Healey

 

Die betagte Maud vermisst ihre Freundin Elizabeth. Leider findet ihre Bitte um Nachforschung was mit ihr passiert ist, keine große Aufmerksamkeit. Der Grund ist einfach: Maud leidet unter Alzheimer und hat zunehmend Schwierigkeiten ihren Alltag zu meistern. Sie verwechselt ihre Pflegerinnen, erkennt manchmal ihre eigene Tochter nicht mehr und erntet beim Einkaufen nur Kopfschütteln, weil sie aus unerklärlichen Gründen Unmengen an Dosenpfirsichen ersteht. Allerdings erinnert sie sich sehr gut an das Verschwinden ihrer eigenen Schwester vor vielen Jahren und dann findet sie im Garten den Deckel einer Puderdose. Ihre Krankheit bessert sich nicht aber am Ende klären sich beide Vermisstenfälle auf. Die junge Autorin erzählt diese Geschichte in der Ich-Form und kann sehr eindringlich den verwirrenden Alltag der Seniorin schildern.

 

 

 

„Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker“ von „ Renate Bergmann“ (Sarah Kuttner)

 

Renate ist 82 Jahre alt, viermal verwitwet und lebt in Berlin. Seit ihr der Enkel das mit dem „Händy“ erklärt hat, ist sie auch „ onlein“ bestens informiert. „ Fäßbuck“, „Internetz“ – alles kein Thema, auch wenn man mal aus Versehen bei ebay ein gebrauchtes Kleid von Prinzessin Diana für 3.500 € ersteigert, kann ja mal passieren. Ansonsten ist die rüstige Rentnerin ständig unterwegs um die Gräber ihrer 4 Ehemänner zu pflegen, den Vorsitz im Witwenklub zu führen, Sonderangebote zu ergattern, auch wenn sie bei Rewe jetzt Hausverbot hat, weil sie bei den Nutella-Gläsern die 75 g gratis rausgelöffelt hat. Ein amüsanter Lesespaß.

 

„Asterix und der Papyrus des Cäsar“ vonJean-Yves Ferri und Didier Conrad

 

Cäsar hat ein Buch über seine gallischen Eroberungen geschrieben. Leider gibt es auch ein Kapitel über sein Scheitern in dem berühmten gallischen Dorf. Sein Berater Syndicus hat die zündende Idee dieses Kapitel einfach wegzulassen, damit kein Schatten auf den berühmten Autor fällt. Das lässt sich aber nicht so einfach bewerkstelligen, denn es gibt schon Abschriften, die heimlich weitergegeben werden, und so nimmt – angelehnt an aktuelle Ereignisse – die Kette der Enthüllungen ihren Lauf. Nicht umsonst sieht die Figur des Reporters Polemix dem Wikileaks-Gründer Julian Assange täuschend ähnlich. Allein die Namen: Römer: Antivirus, Datenflus, Keinkompromis…. Die Gallier: Parabolix, Archaeopterix und natürlich die Helden aus dem gallischen Dorf, Asterix, Obelix, Miraculix und Methusalix, dem das Horoskop neue Eroberungen verspricht.

 

 

„Tolstoi und der lila Sessel“ von Nina Sankovitch

 

Nina hat ihre geliebte Schwester Anne-Marie verloren. Als Therapie verordnet sie sich einen Lese-Marathon. Jeden Tag will sie ein Buch lesen und zwar ein Jahr lang, also 365 Bücher. Wie sie das schafft, und welche Bücher sie ausgesucht hat, oder ihr vorgeschlagen wurden, schildert sie in ihrem Buch. Es ist gar nicht so einfach sich täglich einen Freiraum zu schaffen, mit 4 Kindern und vielen anderen Verpflichtungen. Da sie ihre Eindrücke auch in einem Internet-Blog teilt, sind ihr Kommentare und Vorschläge willkommen und bereichern neben der Literatur  ihre Wahrnehmung. Wichtig bei der ganzen Aktion sind der lila Sessel und ihre Katzen, die ihr helfen, von Hektik auf Entspannung umzuschalten

 

 

„Das Leben ist ein listiger Kater“ von Marie-Sabine Roger

Jean-Pierre wacht im Krankenhaus auf und kann sich an seinen Unfall überhaupt nicht mehr erinnern. Verkabelt und eingegipst muss der Einzelgänger sich wohl oder übel mit all den Menschen befassen, die nun gefragt oder ungefragt in seinem Zimmer ein und aus gehen. Da ist der Polizist, der ihn nach dem Unfall befragt, der junge Mann, der ihn aus dem Fluss gefischt hat, eine unverschämte 14-jährige, die sich immer seinen Computer ausleiht, der Chirurg, der ihn zusammengeflickt hat, die Krankenschwester …… Mit unvergleichlichem Humor schildert die Autorin die Situationen, in die der Patient gerät und der nach seinem Krankenhausaufenthalt ein anderer geworden ist.

 

 

„Southern Reach Trilogie“ von Jeff Vandermeer

 

Area X ist Sperrgebiet. Keiner weiß so genau seit wann und was dort eigentlich vor sich geht. Es gibt eine unsichtbare Grenze und dahinter gedeiht eine unheimliche, mutierte und gefährliche Flora und Fauna. Immer wieder werden Expeditionen über die Grenze geschickt, unterwiesen von einer Organisation Southern Reach. Nach der 12. Offiziellen Aktion, die wie alle anderen davor in einer Katastrophe endet, deren Rückkehrer Zombies gleichen, und die sich an nichts erinnern können, außer dass dort alles ganz normal sei, versucht Southern Reach erneut, hinter das Geheimnis zu kommen. Spannende Science Fiction in drei Bänden:

„Auslöschung“

„Autorität“

„Akzeptanz“

 

 

„Ein ganzes Leben“ von Robert Seethaler

 

Andreas Egger ist ein einfacher Mann. Als Waisenkind bei einem Bauern aufgewachsen, hat er nur rudimentäre Schulkenntnisse und verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Aushilfsarbeiten, wird dann Mitarbeiter bei einer Seilbahn und muss trotz lahmem Bein noch in den Krieg, den er als Kriegsgefangener überlebt. Letztendlich aber zeichnet ihn trotz aller Krisen eine große Zufriedenheit aus, ein Leben ohne unerfüllbaren Wünsche , mit der Natur verbunden, deren Schönheit er bewundert, deren Gefahren er aber auch gut kennt.

 

 

"Die Birnen von Ribbeck", Erzählung von Friedrich Christian Delius

 

Es gibt es wirklich, das Dorf Ribbeck, dessen Namen durch den adligen Grundherrn fast jeder aus dem berühmten Fontane-Gedicht kennt. Es liegt in der ehemaligen DDR und Delius widmet sich in seiner Erzählung dem Thema Wiedervereinigung zwischen Freiheit und Skepsis. Gleichzeitig ist das Ganze eine Hommage an Fontane und die Menschen im Havelland.

 

 

  • Tante Poldi und die sizilianischen Löwen“ von Mario Giordano

 

Poldi ist ein bayerisches Urgestein. Knapp über 60 Jahre, ehemalige Bühnenbildnerin, Witwe eines Sizilianers, will sie sich nach Italien zurückziehen. Dort, im Kreise der Familie ihres Mannes möchte sie sich zur Ruhe setzen mit Blick aufs Meer und immer einem Cocktail in der Hand. Doch dann verschwindet der junge Mann, der ihr beim Umbau des Hauses geholfen hat, spurlos. Das kann Poldi nicht einfach nur hinnehmen und beginnt mit Ermittlungen, in die sie gnadenlos ihre Familie, die sizilianischen Nachbarn und am Schluss notgedrungen auch die Polizei mit einbezieht. Daraus ergeben sich spannende und sehr unterhaltsame Verwicklungen.

 

  • „Der lange Atem“ von Nina Jäckle

 

Das Unglück von Fukushima steht nicht mehr im Mittelpunkt der Nachrichten. Trotzdem sind die Folgen des Tsunami noch lange nicht verarbeitet. Ein Zeichner wird damit beauftragt, die Gesichter nicht identifizierter Leichen so zu rekonstruieren, dass sie ohne die grausamen Entstellungen von Angehörigen erkannt werden können. Seine Arbeit zwingt ihn, sich jeden Tag mit dem Schicksal der Opfer und den Auswirkungen der Katastrophe zu befassen. Keine leichte Aufgabe, die auch sein eigenes Leben beeinflusst. Man beginnt zu begreifen, wie sehr dieser Tag des Unglücks alles verändert hat.

 

  • „ Die Sprache der Vögel“ von Norbert Scheuer

 

Paul Arimond kommt als Soldat der Bundeswehr nach Afghanistan. Neben seinem Job als Sanitäter nutzt er jede freie Minute um Vögel zu beobachten. Auch sein Vorfahre bereiste das Land und schilderte seine Eindrücke. Nach dessen Aufzeichnungen richtet sich das Interesse des jungen Mannes. Mit Kaffeesatz erstellt er Zeichnungen der Tiere, die er entdecken kann. Wir lernen dieses fremde Land l mit den Augen des Weltreisenden kennen, der nur die liebliche Seite erfahren darf und Afghanistan als ein Land schildert, in dem Milch und Honig fließt. Der junge Soldat erlebt die Gegenwart als brutal und gefährlich und muss sich auch den Ereignissen zuhause in Deutschland stellen. Lesens- und sehenswert ist dieses Buch auch durch die zarten und einfühlsamen Zeichnungen der Vögel.

 

  • „Tod in Stiller Nacht“ von Viveca Sten

 

Eine bekannte Journalistin wird am Weihnachtsabend erfroren auf einer Insel gefunden. Aber nicht die Kälte hat sie umgebracht, sie wurde vergiftet. Die Frage nach dem Motiv taucht auf. Hatte sie in einer gefährlichen Gegend ermittelt, war die Mafia oder Partisanen aus dem Balkan hinter ihren Recherchen her? Tatsache ist, dass ihr Laptop verschwunden ist und ihre Papiere durchsucht wurden. Eine erfahrene Journalistin wird eine Sicherungskopie angefertigt haben, doch wo ist sie, wem hat sie sie anvertraut?  Spannende Ermittlungen beginnen

 

 

 

  • „Kleine Vogelkunde Ostafrikas“ von Nicholas Drayson

 

Mr. Malik ist unsterblich in Rose verliebt. Beide sind verwitwet und treffen sich immer Dienstags morgens, um an der wöchentlichen Wanderung zur Vogelbeobachtung teilzunehmen. Mr. Malik würde Rose gerne zum jährlichen Ball einladen, die Schwierigkeit ist nur, dass er sehr schüchtern ist und sich einen genauen Plan überlegt hat, wie er die Dame seines Herzens dazu überreden kann, ihn zu begleiten. Da taucht ein ehemaliger Klassenkamerad auf, ein bekannter Herzensbrecher und er hat auch ein Auge auf Rose geworfen. Gelingt es Mr. Malik den Konkurrenten mittels einer Wette aus dem Rennen zu werfen?

 

  • "Grimmbart" Krimi von Volker Klüpfel und Michael Kohr

 

Kommissar Kluftinger hat Stress. Die Hochzeit seines Sohnes steht bevor. Es gilt die Gästeliste und Sitzplatzordnung zu besprechen,  das Probeessen steht an, und man erwartet die Brauteltern aus Japan. Gleichzeitig laufen die Ermittlungen in einem skurrilen Mordfall. Die Ehefrau des Barons von Rothenstein Grimmbart wird tot aufgefunden, drapiert in einem historischen Kostüm nach der Vorlage eines wertvollen Bildes. Motiv und Hintergrund sind völlig unklar. Der kauzige Ermittler muss tief in die Geschichte der Familie eintauchen. Gut, dass Kollege Mayer über etwas mehr historisches Wissen verfügt.

 

  • "Von Erholung war nie die Rede" von Andrea Sawatzki

 

Oma hat im Preisausschreiben eine Ferienreise nach Norderney gewonnen. Sie kann auch die Familie mitnehmen, was sie gerne tut. Allerdings bringt das sehr viel Verwirrung und Chaos mit sich. Schon die Anreise gerät zum Abenteuer: Der Dackel fällt ins Hafenbecken (er wird gerettet), die Dogge leidet unter Panikattacken, die pubertierenden Kinder wollen überhaupt nicht zur Oma...... Ein amüsantes Buch, sehr gut auch als Urlaubslektüre geeignet, schon deshalb, weil man merkt: es geht immer noch schlimmer.

 

  • "Zombi-Eltern" und andere Teenager-Träume ein Comic von Jerry Scott und Jim Borgman

 

Wie sieht ein 15-jähriger seine Eltern und umgekehrt. Die Comic-Serien von Scott und Borgman um Jeremy und seine Freunde resultiert aus sehr genauer Beobachtung von Teenagern und ihrer Umgebung. Auf den Punkt gebracht mit witzigen Dialogen und Zeichnungen holt uns stellenweise der eigene Alltag ein: ob Chaos im Jugendzimmer, Kontaktaufnahme nur über handy, Aufwachprobleme am Morgen oder mangelnde Motivation für die Schule.....

 

 

  • „Martin Luther“ von Klaus-Rüdiger Mai

 

Seine letzte Reise führt Martin Luther nach Eisleben. Er soll als Streitschlichter  im Hause der Grafen von Mansfeld Frieden stiften. Mit dem beschwerlichen Weg mitten im Winter 1546 beginnt diese Romanbiografie. In Rückblicken lernen wir Martin Luther neu kennen, seine Kinderzeit, die Lebensumstände der Familie, seine Einstellungen auch speziell dem Judentum gegenüber. Der Autor verwendet dazu neueste Forschungsergebnisse. Das Buch ist aber keine wissenschaftliche Lektüre sondern ein gut erzählter Roman, der uns Luther sehr menschlich näher bringt.

 

 

  • „Die Gräfin“ von Klaus Harpprecht

 

Eindrücklich und ausführlich schildert der Autor das Leben dieser ungewöhnlichen Frau. Marion Gräfin Döhnhoff verlor in den Wirren des 2. Weltkrieges alles und verzweifelte nicht. Sie wurde nicht bitter sondern benutzte ihre ungewöhnliche Begabung zum Schreiben zur Versöhnung und Vermittlung zwischen den einstigen Feinden. Ungezählt sind die Ehrungen, die sie bekam, zahlreich ihre Bücher, ihre Mitarbeit bei „Der Zeit“, ihre Aktivitäten bis ins hohe Alter. In Ostpreußen geboren, in Hamburg gelebt, hat sie ihre letzten Tage auf Schloss Crottdorf verbracht. Ihre Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof in Friesenhagen.

 

 

  • „Der Sommer am Ende des Jahrhunderts“ von Fabio Geda

 

Zenos Vater hat Leukämie und muss sich einer langwierigen Behandlung unterziehen. Seine Frau begleitet ihn in die Klinik und so muss Zeno den Sommer bei seinem Großvater verbringen, den er noch nie gesehen hat. Den „Schweiger“ nennen die Dorfbewohner den alten Simone. Zeno ist anfangs auf sich allein gestellt und erkundet die Gegend, lernt neue Freunde kennen und widmet sich seiner Leidenschaft, dem Zeichnen von Comics. Aber nach und nach taut der Großvater auf und bald verbindet ihn mit dem Enkel eine echte Freundschaft.

 

  • Silber“ das zweite Buch der Träume von Kerstin Gier

 

Und weiter geht die Geschichte von Liv Silber und ihrer Familie. Die Fantasy-Trilogie von Kerstin Gier entführt uns in die Welt der Träume, in der Liv und ihre Freunde erstaunliche Abenteuer erleben, die allerdings durchaus Auswirkungen auf die Wirklichkeit haben. Außerdem hat sie immer noch nicht herausgefunden wer “Secrecy“ ist, die einen Blog betreibt, bei dem immer wieder Ereignisse auftauchen, die eigentlich niemand wissen dürfte.

 

 

 

  • „Erleuchtung gefällig?“ von Bernd Kramer

In diesem „Selbstversuch“ taucht der Autor ein in die Welt der Esoterik. Ob Pendeln, Tarot, Rutengehen, Geistheilerei, was treibt die Menschen in diese Nischen. Warum finden sie Erklärungen nicht bei den Religionen. Kramer gründet als völliger Neuling eine Astro-Hotline und hat erstaunlichen Erfolg. Er blickt hinter die Kulissen vieler Heilsbringer und kommt am Ende zu dem Fazit, dass man sich doch wohl besser auf seinen gesunden Menschenverstand verlassen sollte.

 

  • Die andere Hälfte der Hoffnung“ von Mechthild Borrmann

„Entfremdungszone“ heißt das Sperrgebiet rund um Tschernobyl. Hier lebt Walentyna und schreibt ihre Lebensgeschichte auf. Sie tut das für ihre verschwundene Tochter, die zu einem Auslandsstipendium nach Deutschland aufgebrochen ist und seitdem vermisst wird. Ein russischer Kommissar versucht herauszufinden, was mit den verschwundenen Mädchen passiert ist, denn Walentynas Tochter ist nicht die einzige, deren Verbleib unbekannt ist. Gleichzeitig hilft ein deutscher Witwer einer jungen Frau, die bei ihm Unterschlupf findet. Spannend und kenntnisreich erzählt die Autorin diese Verknüpfung von Glück und Unglück und liefert ganz nebenbei ungeheuerliche Erkenntnisse über die Vorgänge in Tschernobyl, die lange vor dem großen Reaktorunglück eine fatale Wendung nehmen.

 

  • „Per Anhalter durch die Galaxis – und übrigens noch was“ von Eoin Colfer

In der Nachfolge von Douglas Adams schreibt Eoin Colfer einen weiteren Band der „Anhalter“-Trilogie. Wieder wird die Erde von den Vogonen zerstört. Arthur Dent und seine Reisebegleiter retten sich auf den Planeten Nano. Den Erdlingen stellt sich dort aber schon bald eine grundlegende Frage: Wer ist der Chef und wen sollen sie als Gott anerkennen? Man eröffnet eine Job-Börse für Götter und natürlich will Zaphod Beeblebrox als Präsident der Galaxis sämtliche Privilegien für sich reservieren, ohne dafür etwas zu tun. Allerdings haben die Vogonen mittlerweile entdeckt, dass ein paar Menschen der Zerstörung der Erde entkommen sind und sie schicken sich an, auch Nano zu eliminieren. Ein Science-Fiction-Spaß, der allerdings Vorkenntnisse voraussetzt.

 

  • „Ich und Monsieur Roger“ von Marie-Rénée Lavoie

Hélène ist acht Jahre alt und lebt mit ihrer Familie im kanadischen Quebec. Am liebsten wäre sie ein Junge und könnte Abenteuer erleben wie ihre Trickfilm-Heldin Oscar, die sich als Mann ausgibt und im 18. Jahrhundert als Beschützer der französischen Königin jede Menge Abenteuer besteht.

Doch der Alltag von Hélène, die sich am liebsten Joe nennt, ist nicht weniger abenteuerlich. Mit ihrem Alter nimmt sie es nicht ganz so genau und ergattert sich so einige Jobs, die ihr genauso viel Mut abverlangen wie ihrer Heldin im Fernsehen,  und sie lernt Monsieur Roger kennen, einen alten Mann, der in Ihre Nachbarschaft zieht, den ganzen Tag auf einem Stuhl vor dem Haus verbringt, erbärmlich flucht (zum Leidwesen der Mutter von Hélène),  zu viel Bier trinkt, über verblüffende medizinische Tricks verfügt  aber auch über jede Menge Lebensklugheit. Beide profitieren voneinander. Monsieur Roger ist nicht mehr so einsam und entwickelt sich zu  Hélènes Schutzpatron.

 

  • „Der Alte dem Kugeln nichts anhaben konnten“  von Daniel Friedmann

Buck Schatz ist 87 Jahre alt und schon lange pensioniert. In seiner aktiven Zeit als Polizeibeamter galt er als harter Ermittler und schonungsloser Aufklärer. Jetzt registriert er zynisch seine körperlichen Schwächen, leidet unter dem Tod seines einzigen Sohnes und muss um die Gesundheit seiner ebenfalls betagten Frau bangen. Doch auf dem Sterbebett vertraut ihm ein Freund ein Geheimnis an: Der tot geglaubte Nazi Heinrich Ziegler konnte entkommen und mit einem Goldschatz in Amerika ein unbehelligtes Leben führen. Mit Hilfe seines Enkels, der sich mit modernen Computern und dem Internet auskennt, kommt Buck Schatz dem ehemaligen Folterer auf die Spur. Nur lebt dieser mittlerweile dement in einem Altersheim. Was ist aus dem Goldschatz geworden? Nicht nur Buck ist hinter ihm her. Ein ungewöhnlicher Krimi und sehr unterhaltsam.

 

  • „Das Küstengrab“ von Eric Berg

Die Ostsee-Insel Poel ist Schauplatz dieses Krimis. Lea war vor der Wende Mitglied einer Gruppe von Jugendlichen, die sich im Laufe der Zeit und mit dem Erwachsen-Werden zerstreut hat. Aber sie tragen alle ein Geheimnis mit sich und Lea kehrt auf die Insel zurück um sich mit ihrer Schwester zu treffen. Doch dann wacht sie nach einem schweren Verkehrsunfall im Krankenhaus auf. Ihre Schwester ist tot und Lea kann sich an gar nichts mehr erinnern. Was ist geschehen?

 

  • „Nur wer fällt, lernt fliegen“ von Anna Gavalda

Billie und Franck machen eine Wanderung durch die Cevennen mit. Genervt durch die anderen Teilnehmer nehmen sie eine andere Route und stürzen dabei in eine Felsspalte. Beide sind verletzt und während sie auf Hilfe warten, erzählt Billie ihrer beider Geschichte. Franck ist bewusstlos und so spricht sie teils zu sich selbst, teils zum Sternenhimmel, der in dieser langen Nacht über ihnen steht. Franck und Billie kennen sich schon lange, sie stammt aus einem schwierigen sozialen Umfeld, in dem Schläge, Schmutz und Kriminalität Alltag sind. Er kommt aus einer „normalen“ Familie, kann aber die Erwartungen seiner konservativen Eltern nicht erfüllen. So sind sie beide darauf angewiesen sich selbst durchzuschlagen, Entscheidungen zu fällen, Brüche zu vollziehen und zu überleben. Aber eines ist klar: Sie werden immer füreinander da sein, sich gegenseitig helfen und beschützen.

 

  • „Genie und Gartenzwerg“ von Helmut Schümann

Deutschland hat etwa 3700 km Grenzen. Der Autor hat sie einmal abgewandert, immer im Nachbarland mit Blick auf die Heimat. Wie sehen uns unsere Nachbarn in Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Holland. Ein kurzweiliger Reisebericht  ist entstanden, wie es ihn so noch nie gegeben hat.

 

  • „Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte“ von Eric-Emmanuel Schmitt

Ein Franzose trifft in einer chinesischen Industriestadt Frau Ming. Sie arbeitet dort als Toilettenfrau und erzählt begeistert von ihren 10 Kindern. Aber wie kann das sein. In China gilt die 1-Kind-Regel. Wie also soll Frau Ming 10 Kinder bekommen haben, die, wie sie dem Fremden erzählt, völlig verschiedene Charaktere haben, die unterschiedlichsten Ausbildungen absolvierten und  in ganz China verstreut leben.  Klein aber fein ist diese Erzählung und für Fans von Eric-Emmanuel Schmitt ein Muss.

 

  • „Westerwälder Köpfe“ von Heiner Feldhoff und Carl Gneist

In diesem Buch finden sich 33 Persönlichkeiten, Männer und Frauen, die im Westerwald geboren wurden. Ob sie nun geblieben sind, oder in der Welt ihren Weg gegangen sind, sie sind „Wäller“ geblieben und machen den „Basaltsteinen“, die auch auf dem Buchdeckel zu sehen sind alle Ehre. Quer durch die Geschichte haben die Autoren ihre Kurzbiografien ausgewählt und geben im Vorwort zu, dass es noch viele andere bemerkenswerte Menschen gibt, deren Leben und Wert zu beschreiben wäre. Im vorliegenden Buch haben sie sich auf eine bestimmte Zahl beschränkt. Zu lesen ist u.a. etwas über August Sander, natürlich Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen, Annegret Held, Sophie von Hatzfeld, Hanns-Josef Ortheil, Erwin Wortelkamp, Albertine von Grün, Thomas Stum…….

 

  • „50 Künstler, die man kennen sollte“, ausgewählt von Thomas Köster
  • „50 Fotos, die man kennen sollte“,ausgewählt von Brad Finger

Beide Bücher sind eigentlich Bilderbücher für Errwachsene. Die berühmtesten Gemälde und deren Künstler, sowie die bekanntesten Fotos weltweit werden vorgestellt. Natürlich erhebt die Auswahl keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber man erinnert sich doch das eine oder andere Bild schon mal gesehen zu haben. Wunderbar um an einem kalten Wintertag auf dem Sofa mit diesen Werken zu verbringen.

  • „Der Junge muss an die frische Luft“ von Hape Kerkeling

Eine Biographie, die man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Kerkeling hat ein außergewöhnliches Erzähltalent. In der Schilderung seiner Kindheit erfährt man auch, dass das durchaus etwas mit seiner Tante zu tun hat, die das Kind stundenlang spazieren fuhr und ihm dabei ununterbrochen Geschichten erzählte oder mit dem Laden der Großmutter, wo der Junge auf der Theke saß und all den Sorgen und Nöten, dem Lachen oder dem Tratsch zuhörte, den die Kunden mitbrachten. Schnell zeigt sich auch, dass Hape oder Hans-Peter, wie er richtig heißt, nicht nur zuhören, sondern die Leute auch besonders gut nachmachen, sogar ihre Sprechweise und die Dialekte wiedergeben kann. Allerdings wird die Familienidylle nicht immer andauern. Großes Leid kündigt sich an und muss ertragen werden. Ein außergewöhnliches Buch.

 

  • „Bilder im Kopf“ Die Geschichte meines Lebens von Michael Ballhaus

Er war der Mann hinter der Kamera. Michael Ballhaus hat mit vielen großen und berühmten Filmregisseuren und Schauspielern gearbeitet. Als Kameramann war er ihnen ganz nahe. Wie war es mit Fassbinder, Schlöndorff, Scorsese und wie sie alle hießen. Ein hoch interessanter Blick in die Arbeit der Filmindustrie und in das äußerst bewegte Leben dieses Mannes.

 

  • „Die Frau die nie fror“ von Elisabeth Elo

Ein Boot wird von einem Schiff gerammt und sinkt binnen weniger Sekunden. Es gibt einen Toten und eine Überlebende. Pirio Kasparov verblüfft sämtliche Wissenschaftler der Navy und führt medizinische Erkenntnisse ad absurdum, denn sie überlebt 4 Stunden im eiskalten Wasser. Man will Tests mit ihr durchführen, gleichzeitig kümmert sie sich um ihre alkoholkranke Freundin und deren Sohn, versucht ihr Privatleben zu organisieren und sorgt sich um ihren Vater. Ganz schön viel auf einmal zumal sie noch versucht das Schiff zu finden, das sie gerammt hat. Spannend und unterhaltsam.

 

  • „Und plötzlich ist alles ganz anders“ von Michael Ohnewald

20 Kurzbiographien von Menschen, die nach einem Wendepunkt in ihrem Leben plötzlich einer nie geahnten Situation gegenüberstehen, an der sie wachsen oder auch zerbrechen können. Schicksale, die betroffen machen, über die man staunt, mit denen man mitleidet oder sich freut.

  • „Zuckerguss & Liebe „ von Ute Menze und Meike Menze-Stöter

Die neuesten Trends zum Dekorieren, Sticken und Nähen werden hier vorgestellt. Dazwischen aber auch Backrezepte, die ebenfalls nicht gerade alltäglich sind. Das Buch gehört in die Reihe der „acufactum“-Veröffentlichungen. Davon gibt es noch mehr in der Bücherei.

 

  • „Die Morgenröte unserer Freiheit“ von Maren Gottschalk

2013 war das Todesjahr von Nelson Mandela. Das ist in dieser Biografie nicht berücksichtigt. Aber das außergewöhnliche Leben dieses besonderen Menschen wird hier detailgetreu und mit großem Einfühlungsvermögen dargestellt. Als Häuptlingssohn geboren am 18.07.1918 wird das Kind von seinem Vater Rolihlahla genannt was sinngemäß „Unruhestifter“ bedeutet. Wie aus diesem Kind Nelson Mandela wurde und wie er die Welt vor allem in Südafrika veränderte erfährt man in diesem Buch.

 

  • „Mord im Herbst“ von Henning Mankell

Der vorletzte Band der Kurt-Wallander-Reihe wurde erst jetzt vom Autor freigegeben. Im Anhang schildert der Autor seine Beziehung zu „seinem“ Kommissar und warum die Wallander-Krimis nicht fortgesetzt werden.

Im konkreten Fall stolpert Kurt Wallander bei der Besichtigung eines Hauses im Garten über die skelettierte Hand einer vergrabenen Leiche. Das löst eine überaus komplizierte Ermittlung aus, denn der Fall liegt lange zurück. Trotzdem ergeben sich Anhaltspunkte und das Ende ist sehr überraschend.

 

  • „Altherrensommer“ von Andreas Malessa

Der Untertitel dieses Buches lautet „Männer in der Drittlife-Krise“ und behandelt eine relativ unbekannte Seite von Männern jenseits der 50. Denn „Mann“ spricht nicht viel über seine Seelenzustände kurz vor oder nach der Rente. Vom „Business-Manager“ im Nadelstreifenanzug zum joggenden Leserbriefschreiber, vom „Macher“ zum vielbeschäftigten Opa. Der Autor schildert Lebensläufe aus allen sozialen Schichten und fördert Erstaunliches zutage. Schmunzelnd aber auch nachdenklich lesen wir, wie man in diesen neuen Lebensabschnitt eintreten und wie man ihn bewältigen kann.

 

  • "Die deutschen Kaiserinnen" von Karin Feuerstein-Praßer

Sie waren Ehefrauen, Mütter, Beraterinnen, öffentliche Personen. Sie hatten mehr oder weniger Einfluss auf die Entscheidungen ihrer Männer. Sie hatten durchaus ihre Meinungen zu den politischen Gegebenheiten, sie versuchten die Kinder im dynastischen Sinne zu erziehen und gleichzeitig möglichst standesgemäß zu verheiraten. Wer kennt noch ihre Namen? Kaiserin Augusta – verheiratet mit Kaiser Wilhelm I., Kaiserin  Victoria, Ehefrau von Kaiser Friedrich III und  Kaiserin Auguste-Victoria, die mit ihrem Mann Kaiser Wilhelm II ins holländische Exil ging. Mit vielen Abbildungen versucht die Autorin uns diese Frauen näher zu bringen was ihr auch gelingt. Diese interessanten Lebensläufe sind kurzweilig erzählt und gut recherchiert.

 

  • „Asterix bei den Pikten“ von Jean-Yves Ferri und Didier Conrad

Die gallischen Helden  lernen seltsame Bräuche im hohen Norden kennen. Baumstämme weitwerfen (was Obelix toll findet), das Erkennen und Zuordnen komplizierter Schottenmuster, der gewöhnungsbedürftige Umgang mit einem verspielten Ungeheuer von Loch Ness…… Band 35 der Abenteuer von ‚Asterix und Obelix knüpft an vergangene und bewährte Handlungsabläufe an und erreicht fast die früheren genialen Dialoge.

 

  • „The Canterville Ghost – Das Gespenst von Canterville“ von Oscar Wilde

Wer seine Englisch-Kenntnisse überprüfen oder auffrischen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen, denn die bekannte Geschichte des Geistes auf einer alten englischen Burg, der sich mit einer durch nichts  zu erschütternden amerikanischen Familie herumschlagen muss, ist hier zweisprachig erzählt. Jeweils einer Seite deutschem Text  steht die entsprechende englische Originalfassung gegenüber.

 

  • „Diesseits von Eden“ von Wladimir Kaminer

"Neues aus dem Garten“ erzählt Wladimir Kaminer wie immer humorvoll und mit den überraschten Augen eines Neubürgers. Nachdem er seinen Schrebergarten wegen zu viel Liebe für spontane Vegetation aufgeben musste, findet er sein neues Paradies im Dorf Glücklitz in Brandenburg. Vorher muss er allerdings noch seinen Führerschein machen, denn in den neuen Zufluchtsort fährt kein Bus. Nach einigen Fahrübungen im Kaukasus, die  nicht wirklich zu einer guten Fahrpraxis beitragen (hier hat eigentlich immer nur das größere Auto Vorfahrt), besteht er die Prüfung und kann nun ungehindert immer dann, wenn er es braucht, zu seinem privaten Paradies fahren. Dort begegnen ihm „Torpedokäfer, schweigsame Fische, freundliche  Nachbarn, alle Jahreszeiten an einem Tag usw.“ Viel Spaß macht dieses Buch, denn „Wo eine Harke ist, ist auch ein Weg oder: Alles im grünen Bereich“.

 

  • „Wie man ein Königsgrab findet“ von Dieter Vieweger und Christian Vogg

Ein Wissenschaftler (D. Vieweger) und ein Journalist (Ch.Vogg) geben eine wunderbare Einführung in die spannende Wissenschaft der Archäologie. Wie fing alles an – z.B. mit den Feldzügen Napoleons in Ägypten – was gibt es überhaupt für verschiedene Schwerpunkte und Spezialgebiete, welche Fehler wurden und werden gemacht in der Erforschung unserer Vergangenheit.

 

  • „Dieser Mensch war ich“ von Christiane zu Salm

Berühmte Menschen schreiben Biografien, manche sogar mehrmals. Was passiert, wenn jemand „ganz Normales“ über sein Leben nachdenkt. Christiane zu Salm hat mit Patienten gesprochen, die den nahen Tod vor Augen haben, sei es durch eine unheilbare Krankheit oder durch ein hohes Alter. Herausgekommen ist dabei ein berührendes Zeugnis über individuelle Schicksale, Lebensinhalte, Hoffnungen, Vermächtnisse.

 

  • „Grenzfall“ von Merle Kröger

Nicht umsonst wurde dieses Buch mit dem Deutschen Krimi-Preis 2013 ausgezeichnet. Spannend und gut recherchiert wird die komplizierte Ermittlung im Fall von zwei erschossenen illegalen Einwanderern aus Rumänien erzählt. In Rückblenden erfährt der Leser mehr über die Familien der Opfer, über die Zeit nach der Wiedervereinigung, über das Chaos in der Politik, der Wirtschaft, der Orientierung der Menschen. Vielen wurde der Boden unter den Füßen weggezogen. Die Suche nach Schuldigen beginnt und trifft oft die Falschen.

 

  • „Vom Mentalen her quasi Weltmeister“ von Horst Evers

Die WM in Brasilien ist vorbei und wir haben den 4. Stern. Horst Evers porträtiert auf unnachahmliche Weise alle teilnehmenden Länder. Er verarbeitet dabei sämtliche Klischees, die man so beiläufig mit Brasilien, Holland, Nigeria, Argentinien, Portugal usw. verbindet und vermittelt mit seinem Humor und seiner Fröhlichkeit ein „Wir-Gefühl“, das auch Nicht-Fußballfans erfasst.

 

  • „Wir müssen über Kevin reden“ von Lionel Shriver

In Briefen an ihren Ehemann versucht Eva ihren Sohn Kevin zu verstehen. War er wirklich ein Wunschkind ? Warum war er von Geburt an so schwierig – nie zeigte er Gefühle und hochintelligent wie er war verstand er es, Menschen zu manipulieren und sie zu quälen. Seine sadistischen Ansätze gipfeln in einer schrecklichen Tat. Zutiefst verletzt und verstört analysiert Eva ihre Situation. Sie besucht ihren Sohn im Gefängnis, erträgt seine Zurückweisung, seine Kälte und stellt sich die quälende Frage, ob sie die Tat hätte verhindern können. Ein Roman aus der Sicht der Mutter eines Täters. Das Buch wurde 2011 auch verfilmt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

alle vorgestellten Medien können sie gerne

 hier reservieren.

Neuigkeiten in Kürze

  • Spielen Sie gerne? Eine Liste der ausleihbaren Gesellschaftsspiele finden Sie hier.

  • Tiptoi: viele tolle Bücher und Spiele in der Bücherei! Hier finden Sie eine Titelliste

  • Wir sind jetzt auch bei facebook! Einfach mal ansehen.....

 

 

 

 

Unsere Öffnungszeiten

Montag bis Mittwoch 15 - 18 Uhr

Donnerstag 9-19 Uhr durchgehend.

Abweichende Öffnungszeiten in den Schulferien werden gesondert bekannt gegeben (s. Termine, Veranstaltungen).

Kontakt

Sie erreichen uns unter:

02681 70972

Nutzen Sie auch gerne unser Kontaktformular.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Öffentliche Bücherei der Evangelischen Kirchengemeinde Altenkirchen

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.